Oder, er ist wieder da.

Die Fortsetzung eines Dramas in derzeit 2 Akten. Hauptdarsteller, Herr M., (heimlicher Bondagemaster) der unser reizendes kleines Land im Reitsport international bekannt macht.

Leider nicht im positiven Sinne. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den, „Achtung Ironie“ großartigen Ritt des Herrn M. am Turnier in Wiener Neustadt. Das Pferd wurde ja derart durch den Parcours gehetzt, dass diesmal selbst die Richter nicht untätig blieben und eine dreimonatige Sperre für Turniere verhängten. Stellungnahme von M. damals:  Er wurde niedergeschlagen. Und zwar hinterlistig, von seinem Hufschmied. Deshalb hat er seinen Gaul verheizt.

Man sollte annehmen das der Typ dann recht schnell unsichtbar wurde und in der Versenkung verschwand. War aber nicht so. Scheinbar ist der M. aber mit einer großen Portion Präpotenz ausgestattet. Schnell war er wieder da.

Zwar nicht am Turnierplatz, aber nachdem die Trainerlizenz ja noch vorhanden ist (warum eigentlich?),  diesmal abseits von der großen Öffentlichkeit am heimischen Trainingsplatz. Kann sich aber eh jeder denken, wie es wohl am Trainingsplatz zugeht, wenn der schon in der Öffentlichkeit so reitet wie er reitet. 

Blöd ist halt, wenn der Gaul, der abhanden kommt, derart verschnürt ist, dass man glauben könnte, man wäre in einer Bondageshow gelandet. Mit Herrn M. als Master. Und blutig aufgefunden wird. Von anderen. Beweisfotos gibt es. Dass die Menge dann empört herumsteht und Herrn M. nicht seinen Verschnürungskünsten huldigt, ist, glaub ich verständlich, oder?! Aufziehtrense und Karabinerfestigung am Hals. So geht man neuerdings springen? Ich frage mich halt schon wie das geht. Andere glaube ich auch. 

M. sieht das allerdings anders. Wieder gibt es eine Stellungnahme auf seiner Seite. Wieder mit viel Mimimi.  

Kreativ ist er ja der Herr, dass muss man ihm schon lassen. Oder, er versucht es zumindest. An der Stelle kann ich mich nur wiederholen, manchmal ist es einfach besser den Mund zu halten.

Diesmal war es oh Überraschung das Pferd. Nicht der doofe Hufschmied mit der Keule. Nein, diesmal war das Pferd so ungnädig und hat den M. nicht einmal seine, vom Winde verwehten Sprünge aufstellen lassen. Wollte wohl einfach nicht mehr weiter trainieren das kleine Scheißi. Und am Baum angebunden (nämlich mit Aufziehtrense und Chambon, wer bitte macht das so?) warten, hat es wohl auch scheiße gefunden und ist deshalb stiften gegangen. Wenn man aber so verschnürt ist, dass man sich gleich selbst der Post übergeben könnte, dann ist es auch nicht verwunderlich dass die Beinkoordination nicht so besonders funktioniert. Hat es doch glatt das Pferd aufs Maul gehauen. Diesen Teil der Geschichte glaub ich sogar. Aber noch einmal….wer bindet sein Pferd mit Trense im Maul am Baum an? Ah ja, die Cowboys im Wilden Westen haben das wohl so gemacht hmm?! Vielleicht bin ich die einzige die die Genialität hinter dieser Zäumung nicht ganz versteht. Möglicherweise ist jemand so lieb und klärt mich auf.

So, und jetzt warten wir wieder alle ganz gespannt auf das Ergebnis in der Geschichte. Auf jeden Fall sind alle wieder ganz neidisch. Weil der M. alles hat und einfach super ist. Und der Rest kann einfach nix. Bin schon gespannt wer das nächste Mal der Buhmann ist. Abkriegen wird es schlussendlich halt leider immer das Pferd. Gibt zu denken…